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Unsere Geschichte

Eigentlich war es ein ganz normaler Morgen,

an dem ich mich mal wieder in meinem Kleiderschrank umsah, mich zu meinem Schatz umdrehte und sagte:

„Was soll ich nur anziehen?“

Jede Frau sollte stolz auf ihren Körper sein und darauf was er täglich leistet. Aber nach der Geburt meines dritten Kindes, muss ich gestehen, dass ich mich nicht wohl dabei fühlte meinen vernarbten Bauch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Geburt

Nachdem ich in der 33. Schwangerschaftswoche aufgrund einer Blinddarmentzündung mehrfach operiert werden musste, wurde unser Lou am 31. Januar 2018 per Notkaiserschnitt zur Welt gebracht.

Die erste Zeit war sehr schwierig für uns, auch nach Lous Geburt musste ich erneut operiert werden.
Wir blieben noch über zwei Wochen im Krankenhaus, wo ich wegen der Medikamente und aufgrund meines allgemeinen gesundheitlichen Zustandes nicht stillen durfte.

Das letzte Fläschchen

Am Samstag, den 17. Februar 2018 bekam mein Kleiner zum letzten Mal sein Fläschchen. Ich drückte meinen Sohn an mich. Wir durften endlich nach Hause.

Zuhause angekommen stand alles bereit und wartete nur noch auf uns: Fläschchen, Milchpulver... Papa hat sich um alles gekümmert.

Doch ich wollte unbedingt stillen, und nach über 2 Wochen war das natürlich nicht einfach.
Ich legte Lou an meine Brust, er weinte, lehnte sie ab. Aber ich wollte nicht aufgeben, legte ihn wieder und wieder an. Bis wir letztendlich zueinander fanden und komplett auf das Milchpulver verzichten konnten..

Und da stand ich nun also vor meinem Kleiderschrank und wollte mir etwas Bequemes überziehen, etwas das meinen Bauch bedeckte, wenn ich unseren Lou zwischendurch stillte.

So fragte ich weiter: „Wieso gibt es denn keine stylischen und praktischen Still-Shirts?“

Woraufhin mein Mann antwortete: „Entwirf doch welche!“

Krankenpflege

Die Idee war absurd. Von Beruf bin ich Pflegehelferin. Ich weiß, wie ich mich um meine Patienten und meine 3 Kinder kümmern muss, kann vielleicht noch kochen und backen, aber Klamotten entwerfen?

Doch irgendwie ging mir die Antwort meines Mannes nicht mehr aus dem Kopf und so entstand 10 Tage später ein erster Entwurf, in einer kleinen Schneiderei in La Rochelle, nur ein paar Meter vom Meer entfernt. Ein paar Telefonate, Emails und Termine später saß ich auf einmal mit Lou im Flugzeug, auf dem Weg nach Portugal, wo unsere Shirts produziert werden. Wir haben uns für ein kleines Familienunternehmen entschieden.

Und so nahm eine anfängliche Schnapsidee langsam ihren Lauf.

Unser Wohnzimmer wurde von heute auf morgen zu unserem Büro. Kartons überall und zwischendurch stellte ich mir immer wieder die Frage „Was machen wir hier überhaupt?“

Eigentlich wäre es für mich an der Zeit gewesen zurück in die Pflege zu gehen. Und mein Bruder, der zu dem Zeitpunkt ein paar Tage zu Besuch war, hätte wohl nie gedacht, dass unser Gästezimmer mehr oder weniger sein zukünftiges Zuhause wird...

Ich hatte nicht einmal einen Computer, keine Pläne, konnte mir nicht vorstellen, wie der ganze Wahnsinn weitergehen könnte. 8 Monate später, arbeiteten wir beide dank euch mit unseren Lebensgefährten, als beste Unterstützer, und mittlerweile mit einem kleinen Team, an dem einen und einzigen Ziel: Müttern auf der der ganzen Welt zu ermöglichen, stolz immer und überall zu stillen.

Wie unsere Geschichte weitergeht? Schreib sie mit uns…

Alison.

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